Glossar

Additional-Tier-1-Anleihe (AT1-Anleihe)

Von der DekaBank begebene nicht-kumulative festverzinsliche Inhaberschuldverschreibung des zusätzlichen Kernkapitals mit späterer Anpassung des Zinssatzes und unbestimmter Laufzeit. Sofern eine definierte Mindestquote des harten Kernkapitals unterschritten wird, können sich unter festgelegten Bedingungen Nennbetrag und Rückzahlungsbetrag der Schuldverschreibungen reduzieren. Die emittierten AT1-Schuldverschreibungen der DekaBank sind voll auf das Kernkapital anrechenbar und tragen so auch zur Verbesserung der regulatorischen Kennziffern bei.

Advisory-/Management-Mandat

Durch eine Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) der Deka-Gruppe gemanagte Fremdfonds. Bei Advisory-Mandaten tritt die KVG der Deka-Gruppe nur als Berater auf, das heißt, die externe KVG muss die Übereinstimmung mit gesetzlichen und vertraglichen Restriktionen vor Ordererteilung überprüfen. Bei Management-Mandaten hingegen wird die Anlageentscheidung durch eine KVG der Deka-Gruppe getroffen, geprüft und umgesetzt.

Asset Management Nettovertriebsleistung

Die Asset Management Nettovertriebsleistung ist ein Leistungsindikator für den Absatzerfolg und die Kundenakzeptanz im Asset Management. Sie ergibt sich im Wesentlichen als Summe aus dem Direktabsatz der Publikums- und Spezialfonds, des Fondsbasierten Vermögensmanagements, der Fonds der Kooperationspartner sowie der Masterfonds und Advisory-/Management-Mandate und der ETFs. Durch Eigenanlagen generierter Absatz wird nicht berücksichtigt.

Asset Management Volumen

Wesentliche Bestandteile des Management Volumens sind das ertragsrelevante Volumen der Publikums- und Spezialfondsprodukte (inklusive ETFs), der Direktanlagen in Kooperationspartnerfonds, der Kooperationspartner-, Drittfonds- und Liquiditätsanteile des Fondsbasierten Vermögensmanagements sowie Advisory-/Management-Mandate und Masterfonds.

Assets under Custody

Gesamtes bei der Deka-Gruppe in Depotbankfunktion verwahrtes Vermögen.

Aufwands-Ertrags-Verhältnis

In der Deka-Gruppe wird diese Kennziffer berechnet aus dem Quotienten der Summe der Aufwendungen (ohne Restrukturierungsaufwand) zu der Summe aller Erträge (ohne Risikovorsorge im Kredit- und Wertpapiergeschäft) im Geschäftsjahr.

Basisjahr

Das Basisjahr ist ein historisches Jahr, das als Referenzpunkt für eine Zeitreihe dient. Es wird genutzt, um Daten aus dem aktuellen Berichtsjahr mit Daten aus einem früheren Berichtsjahr zu vergleichen. Dies ermöglicht die Erfassung von Entwicklungen und Fortschritten über die Zeit hinweg in Bezug auf einen fixen Zeitpunkt und Bezugswert in der Vergangenheit. Das Bezugsjahr hingegen ist ein variabel gewählter Zeitpunkt, welcher sich über den Zeitablauf ändern kann. In einigen Fällen entspricht das Bezugsjahr dem Basisjahr. Der Bezugswert wird sowohl für das Basisjahr als auch für das Bezugsjahr angegeben und ist der Wert, der Informationen ausgedrückt als quantitativ gemessene Einheit oder qualitativ beschriebener Sachverhalt.

Bedeutsamkeitsanalyse

Die Bedeutsamkeitsanalyse ist spezifisch auf die Identifikation und Bewertung von ESG-Risiken ausgerichtet und wird jährlich im Rahmen der Risikoinventur durchgeführt. Ziel der Analyse sind die Auswirkungen der ESG-Risikotreiber auf die wesentlichen Risikoarten. Die Analyse umfasst das gesamte Portfolio und alle Geschäftsaktivitäten der Deka-Gruppe.

Brutto-Kreditvolumen

Gemäß der Definition des § 19 Absatz 1 KWG beinhaltet das Brutto-Kreditvolumen Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, Forderungen an Kreditinstitute und Kunden, Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere, Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere inklusive Fondsanteilen, Beteiligungen sowie Anteile an verbundenen Unternehmen, Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand, Gegenstände, über die als Leasinggeber Leasingverträge abgeschlossen wurden, unabhängig von ihrem Bilanzausweis, sonstige Vermögensgegenstände, sofern sie einem Adressenrisiko unterliegen, Bürgschaften und Garantien, unwiderrufliche Kreditzusagen sowie Marktwerte von Derivaten. Zusätzlich dazu umfasst das Brutto-Kreditvolumen Underlyingrisiken aus Derivate-Geschäften, Geschäfte zur Abbildung der Garantieleistung aus Garantiefonds sowie darüber hinaus auch das Volumen außerbilanzieller Adressenrisiken.

CRREM

Eine wichtige Basis der Analyse und Bewertung der
spezifischen Emissionen einzelner Immobilien bzw. des
gesamten Portfolios bildet der Carbon Risk Real Estate
Monitor (CRREM). Das wissenschaftsbasierte Instrument
gibt unter Berücksichtigung verschiedener Variablen,
zum Beispiel der Nutzungsart einer Immobilie und deren
Standort, Informationen darüber, wie hoch der Energieverbrauch
und der CO2-Ausstoß zu bestimmten Zeitpunkten
maximal sein sollten, um die Pariser Klimaziele
erreichen zu können. Diese CRREM-Zielpfade werden
vom Forschungsprojekt laufend an aktuelle Entwicklungen
und verbesserte Datengrundlagen angepasst.

Eigenkapitalrentabilität

Die Eigenkapitalrentabilität vor Steuern wird in der
Deka-Gruppe als bilanzielle Eigenkapitalrentabilität
berechnet. Das annualisierte Wirtschaftliche Ergebnis
wird bezogen auf das durchschnittliche bilanzielle
Eigenkapital, ohne zusätzliches Kernkapital (AT1) und
bereinigt um immaterielle Vermögenswerte. Das
durchschnittliche bilanzielle Eigenkapital ermittelt sich
anhand des Kapitals zum Vorjahresultimo und der letzten
Quartalsabschlüsse. Auf Geschäftsfeldebene wird die
Eigenkapitalrentabilität vor Steuern als regulatorische
Eigenkapitalrentabilität ermittelt. Hier wird das annualisierte
Wirtschaftliche Ergebnis (vor Ertragsverteilung
Treasury-Funktion) bezogen auf das durchschnittliche
regulatorisch gebundene Eigenkapital. Der Durchschnitt
wird ermittelt anhand der monatlichen risikogewichteten
Aktiva (ohne Übergangsregelungen) multipliziert mit 13 Prozent (als strategische
Zielmarke des regulatorisch gebundenen Eigenkapitals)
beginnend mit dem Vorjahresultimo.

ESG-Scorecard

Die ESG-Scorecards ermöglichen es, bei jeder Limiteinrichtung,
-erhöhung und -prolongation sowie bei
der Überwachung des Bestandsgeschäfts die mit
ESG-Faktoren verbundenen Risiken sowohl des Kreditnehmers
als auch der spezifischen Finanzierung zu
bewerten. In den ESG-Scorecards werden segmentspezifisch
die physischen und transitorischen Klimarisiken,
Arbeits- und Menschenrechtskriterien sowie
Governance-Aspekte betrachtet.

Fondsvermögen nach BVI

Das Fondsvermögen nach BVI setzt sich zusammen aus
dem Fondsvermögen der Publikums-, Spezial- und
Dachfonds sowie der Masterfonds. Im Vergleich zur
Ermittlung des Asset Management Volumens der
Deka-Gruppe werden Direktanlagen in Kooperationspartnerfonds,
der Kooperationspartnerfonds-, Drittfonds- und
der Liquiditätsanteil der Produkte der Fondsgebundenen
Vermögensverwaltung sowie die Advisory-/
Management- und Vermögensverwaltungsmandate
nicht dem Fondsvolumen der Deka-Gruppe
gemäß BVI zugerechnet.

Geschäftsumfeldanalyse

Die jährlich durchgeführte Geschäftsumfeldanalyse
dient zur Schaffung von Transparenz, wie Klima- und
Umweltrisiken auf das Geschäftsumfeld (unter anderem
Kunden, Wettbewerber, Regulatorik) wirken. Auf dieser
Grundlage können die daraus resultierenden Auswirkungen
auf das Geschäftsmodell beziehungsweise auf die
Geschäftsaktivitäten der Deka-Gruppe untersucht
werden. Die Analyse wird für einen kurz-, mittel- und
langfristigen Zeithorizont unter Verwendung
von Szenarien durchgeführt.

IEA

Die Internationale Energie Agentur (IEA) ist eine
Organisation, die sich auf die Förderung einer sicheren,
nachhaltigen und bezahlbaren Energieversorgung
weltweit konzentriert. Sie bietet umfassende Analysen,
Daten und politische Empfehlungen, um die globale
Energiewirtschaft zu unterstützen. Der Net-Zero-2050-
Klimapfad der IEA ist ein detaillierter Plan, der darauf
abzielt, die globalen energiebedingten CO2-Emissionen
bis 2050 auf null zu reduzieren. Dieser Plan erfordert
eine vollständige Transformation der Energieproduktion,
-verteilung und -nutzung, wobei erneuerbare Energien
wie Solar- und Windkraft im Mittelpunkt stehen.

Klimaszenarien

Zur Beurteilung der Auswirkungen von Klima- und
Umweltrisiken in der mittleren und langen Frist werden
unterschiedliche Klimaszenarien eingesetzt. Die Herleitung
der Klimaszenarien basiert dabei auf wissenschaftlich
und aufsichtlich veröffentlichten Narrativen,
insbesondere den Szenarien des Network for Greening
the Financial System (NGFS).

locked-in emissions

Unvermeidliche Emissionen, die aufgrund bestehender
Infrastrukturen und Technologien oder langfristiger
Verträge bestehen bleiben, selbst bei Anwendung
sofortiger Reduktionsmaßnahmen. Diese Emissionen
sind „eingeschlossen“, da sie von bereits getätigten
Investitionen abhängen.

Mitarbeitendenkapazitäten/aktiv Mitarbeitende

Mitarbeitendenkapazitäten sind die arbeitszeitanteiligen
aktiv Mitarbeitenden zum jeweiligen Stichtag. Unter den
aktiv Mitarbeitenden versteht man Mitarbeitende, die
aktiv an den Arbeitsprozessen der DekaBank beteiligt sind. Dies beinhaltet Mitglieder des Vorstands, leitende
Angestellte, Stammbeschäftigte, befristet Mitarbeitende
und Aushilfen. Nicht berücksichtigt werden Personen in
Traineeprogrammen, in Ausbildung, im Praktikum und
ruhende Arbeitsverhältnisse.

Nettomittelaufkommen nach BVI

Das Nettomittelaufkommen nach BVI ergibt sich als
Differenz aus den Mittelzuflüssen durch Anteilscheinverkäufe
und den Mittelabflüssen durch Anteilscheinrücknahmen.
Im Vergleich zur Ermittlung der Nettovertriebsleistung
der Deka-Gruppe werden Fonds von Kooperationspartnern
sowie Advisory-/Management- und Vermögensverwaltungsmandate nicht dem Nettomittelaufkommen nach BVI der Deka-Gruppe zugerechnet. Der Nettoabsatz der Eigenanlage wird nur im Nettomittelaufkommen
nach BVI berücksichtigt.

Normative Perspektive

Die normative Perspektive ist einer von zwei Ansätzen,
auf denen die internen Prozesse zur Beurteilung der
Angemessenheit der Kapital- und Liquiditätsausstattung
(ICAAP und ILAAP) beruhen: Im ICAAP umfasst die
normative Perspektive alle internen Instrumente,
Regelwerke, Kontrollen und Prozesse, die darauf
ausgerichtet sind, die regulatorischen und aufsichtlichen
Kapitalanforderungen kontinuierlich und somit auch
vorausschauend über die nächsten Jahre sicherzustellen.
Sie verfolgt damit unmittelbar das Ziel der Fortführung
des Instituts. Im Rahmen der integrierten Risikoquantifizierung,
-steuerung und -überwachung des Liquiditätsrisikos
(ILAAP) sind die LCR und die NSFR die wesentlichen Risikomaße in der normativen Perspektive nach Vorgaben der CRR.

NZAM

Seit Oktober 2021 sind die Deka Investment GmbH
und die Deka Vermögensmanagement GmbH Mitglieder
der Net Zero Asset Managers Initiative (NZAM), die im
Dezember 2020 gegründet wurde. Im Rahmen dieses
internationalen Zusammenschlusses verpflichten sich
die teilnehmenden Asset Manager, im Kontext ihrer
Aktivitäten die Erreichung von „Netto-Null-Treibhausgasemissionen“ bis spätestens 2050 zu unterstützen, um so im Einklang mit den Pariser Klimazielen den Anstieg
der globalen Durchschnittstemperatur auf 1,5° Celsius im
Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen.
Um dieses Ziel zu erreichen, verpflichten sich die
Unterzeichner dazu, ihre Portfolios im Rahmen der
strategischen und taktischen Asset Allokation entsprechend
auszurichten und bereits für das Jahr 2030 für
einen initialen Anteil der verwalteten Vermögen Zwischenziele
für die Reduzierung der damit verbundenen
Treibhausgas-Emissionen zu definieren.

Ökonomische Perspektive

Die ökonomische Perspektive ist einer von zwei Ansätzen,
auf denen die internen Prozesse zur Beurteilung der
Angemessenheit der Kapital- und Liquiditätsausstattung
(ICAAP und ILAAP) beruhen: Im ICAAP ist die ökonomische
Perspektive über das Risikotragfähigkeitskonzept
umgesetzt. Sie dient der langfristigen Sicherung der
Substanz der Deka-Gruppe und trägt damit wesentlich
zur Sicherung des Fortbestands des Instituts bei. Dabei
wird auch das Ziel verfolgt, Gläubiger vor Verlusten aus
ökonomischer Sicht zu schützen. Im Rahmen der
integrierten Risikoquantifizierung, -steuerung und
-überwachung des Liquiditätsrisikos (ILAAP) sind die
wesentlichen Risikomaße innerhalb der ökonomischen
Perspektive die jeweils vom Vorstand als steuerungsrelevant
definierten Liquiditätsablaufbilanzen (LAB) sowie der innertägige Liquiditätssaldo auf den Nostrokonten.

Poseidon Principles

Die Poseidon Principles sind ein internationales
Rahmenwerk von und für Finanzinstitute und bieten
einen Rahmen für die Einbeziehung von Klimaüberlegungen
in Kreditentscheidungen, um die Dekarbonisierung
der internationalen Schifffahrt zu fördern. Ziel ist
eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen in der
Schifffahrt um mindestens 20 Prozent. Angestrebt sind
30 Prozent bis 2030 im Vergleich zu 2008 und das
Erreichen von Netto-Null bis oder um 2050.

Resilienzanalyse

Zur Analyse der Resilienz werden im Wesentlichen die
Instrumente Bedeutsamkeitsanalyse, Geschäftsumfeldanalyse
und Klima-Szenarioanalysen eingesetzt.

Risikoappetit

Der Risikoappetit ist das übergreifend aggregierte Risiko
einzelner Risikoarten, das die Deka-Gruppe innerhalb der
Risikokapazität bereit ist einzugehen, um ihre strategischen
Ziele und den Geschäftsplan zu erreichen. In der
ökonomischen Perspektive ist der Risikoappetit für erfolgswirksame Risiken im Rahmen der Risikotragfähigkeitsanalyse als das allozierte Risikokapital (Allokation) für das Gesamtrisiko auf Gruppenebene definiert. Der Risikoappetit darf höchstens der Risikokapazität abzüglich eines Managementpuffers sowie eines Puffers für Klima- und
Umweltrisiken entsprechen. Mit Blick auf das Liquiditätsrisiko
hat die Deka-Gruppe für sich in der ökonomischen
Perspektive als Risikoappetit vorgegeben, dass unter
einem extremen hypothetischen Stressszenario eines
gleichzeitigen institutsspezifischen und marktweiten
Stressereignisses ein zeitlich unbegrenzter Überlebenshorizont
besteht. Abgebildet ist dieses hypothetische
Stressszenario in der LAB „Kombiniertes Stressszenario“.
Die jederzeitige Zahlungsfähigkeit und der unbegrenzte
Überlebenshorizont werden durch die Limitierung der
Liquiditätssalden aller relevanten Laufzeitbänder mit
Fristigkeiten bis zu 20 Jahren einen Wert von mindestens 0 erreicht.

Risikotragfähigkeit

Ziel der Risikotragfähigkeitsanalyse ist es, die Angemessenheit
der Kapitalausstattung aus ökonomischer Sicht
sicherzustellen. Entsprechend müssen selbst äußerst
selten auftretende Risikoereignisse durch die vorhandenen
Vermögenswerte abgedeckt werden können.
Hierzu werden alle Risikoarten mit einer Haltedauer
von einem Jahr und einem entsprechend hohen,
zum Zielrating der DekaBank konsistenten Konfidenzniveau
von 99,9 Prozent zusammengefasst. Anschließend
wird das Gesamtrisiko dem internen Kapital,
welches der Risikokapazität entspricht, sowie dem vom
Vorstand festgelegten Risikoappetit gegenübergestellt.

Verbundleistung

Die Verbundleistungen aus dem Asset Management- und Zertifikategeschäft
setzen sich aus den folgenden, den Verbundpartnern
(Sparkassen und Landesbanken) zufließenden Komponenten
zusammen: den Ausgabeaufschlägen, der
Vertriebsprovision, der Vertriebserfolgsvergütung, der
Vermögensmanagementvergütung sowie den übrigen
Verbundleistungen Asset Management. Die Verbundleistung
umfasst auch die Provisionen aus Zertifikaten.

Wirtschaftliches Ergebnis

Das Wirtschaftliche Ergebnis wird grundsätzlich nach den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften
der IFRS Accounting Standards ermittelt.
Es enthält neben dem IFRS-Ergebnis vor Steuern
auch die Veränderung der Neubewertungsrücklage vor
Steuern sowie das zins- und währungsinduzierte
Bewertungsergebnis aus zu fortgeführten Anschaffungskosten
bilanzierten Finanzinstrumenten, die nach den
Vorschriften der IFRS Accounting Standards nicht
GuV-wirksam zu erfassen sind, jedoch für die Beurteilung
der Ertragslage relevant sind. Ebenso wird der direkt im
Eigenkapital erfasste Zinsaufwand der AT1-Anleihen im
Wirtschaftlichen Ergebnis berücksichtigt. Des Weiteren
werden im Wirtschaftlichen Ergebnis potenzielle künftige
Belastungen berücksichtigt, deren Eintritt in der Zukunft
als möglich eingeschätzt wird, die aber in der IFRS-Rechnungslegung mangels hinreichender Konkretisierung
noch nicht erfasst werden dürfen. Das Wirtschaftliche
Ergebnis ist somit eine periodengerechte Steuerungsgröße,
deren hohe Transparenz es den Adressaten der
externen Rechnungslegung ermöglicht, das Unternehmen
aus dem Blickwinkel des Managements zu sehen.

Zertifikate Bruttovertriebsleistung

Die Zertifikate Bruttovertriebsleistung ist ein Leistungsindikator
für den Erfolg im Zertifikateabsatz.
Hierbei werden Rückgaben und Fälligkeiten nicht
berücksichtigt, da die Ertragswirkung maßgeblich vom
Emissionsvolumen bestimmt wird. Die Zertifikate
Bruttovertriebsleistung umfasst sowohl die von der Deka
emittierten Zertifikate als auch die Kooperations-Zertifikate,
welche von fremden Instituten emittiert und von
Vertriebsunterstützungsplattformen vertrieben werden.

Zertifikate Volumen

Das Zertifikate Volumen umfasst nur die von der
Deka emittierten Zertifikate. Dazu gehören nicht die
Kooperations-Zertifikate.

Zulieferer und Dienstleister

Die Deka-Gruppe versteht Zulieferer als Unternehmen,
die physische Güter bereitstellen, die für die täglichen
Betriebsabläufe notwendig sind. Dazu gehören beispielsweise
Anbieter von IT-Hardware und Büromaterialien.
Diese Güter sind essenziell, um den physischen und
technologischen Betrieb in der Deka-Gruppe sicherzustellen.
Im Gegensatz dazu stellt ein Dienstleister
spezialisierte Dienstleistungen bereit, die die Deka-
Gruppe bei ihrer Geschäftstätigkeit unterstützen. Solche
Dienstleistungen können IT-Support, Facility Management,
Beratungsdienste, Buchhaltungsservices oder
Kundenservices umfassen. Dienstleister bringen
ihr Fachwissen
und ihre personellen Ressourcen ein,
um die Effizienz zu steigern und den Betrieb der
Bank zu optimieren.